Der ehemalige Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, Ex-Vorsitzender des ver.di-Betriebsverbandes NDR, haben erneut

Sehr geehrte NDR-Rundfunkräte,wenn es um den Syrien-Konflikt geht, versucht der Leiter des ARD-Studios Kairo, Volker Schwenck, das Fernsehpublikum immer wieder zu desinformieren und zu manipulieren. In der TT-Sendung vom 7.4.17 führte er aus:

…man fragt sich schon auch, warum hat Russland dann im Sicherheitsrat eine Resolution scheitern lassen, die letztlich eine Aufklärung gefordert hätte, eine Untersuchung, in der es gar nicht darum ging, irgendjemandem die Schuld zu geben, sondern einfach nur herauszufinden, wer es war.“

Eine verlogene Fragestellung. Denn die russischen Diplomaten hatten ihren eigenen Resolutionsentwurf vorbereitet. Sie baten darum, ein von ihnen zusammengestelltes kurzes Dokument zu prüfen, das darauf abzielte, eine sachgerechte von politischer Einflussnahme freie Untersuchung zu ermöglichen:

„Bevor Schuldige genannt werden,“ so ihr Argument, „sollte man zunächst reale Fakten feststellen“. Die Mitteilung des Pressesprechers der russischen UN-Mission, Fedor Strizhowski, erlaubt gerade nicht, als Frage in die Welt zu setzen, was Schwenck dem Publikum vormacht und was in sich und absichtlich den Gedanken transportiert, die Russen hätten in Wahrheit etwas zu verbergen gehabt.

Bei dem Entwurf der USA, Frankreichs und Großbritanniens ging es nicht darum, wie Schwenck behauptet, „einfach nur herauszufinden, wer die Täter waren“, sondern es ging ausschließlich darum, unbewiesene Behauptungen als Tatsachen festzuschreiben. Die UN sind bekanntlich eine weltpolitische Bühne und kein forensisches Institut, auch wenn das immer wieder fälschlich so dargestellt wird….

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